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Leichtathletik: (TSV Bayer 04 Leverkusen e.V.)
 
Rückkehr der Höhenjäger

Leverkusen/03.04.2011 – 788 Tage: So lange hatte das letzte Techniktraining für Stabhochspringer Danny Ecker zurückgelegen. Eine ewige Leidenszeit, die für den Sechs Meter Springer Ende Februar zu Ende ging. Auch seine Leverkusener Trainingskollegen Tobias Scherbarth und Hendrik Gruber sind nach einer langen Verletzungsmisere langsam wieder auf einem guten Weg. Mit einem langen silbernen Karbon Stab in der Hand steht Danny Ecker an seiner Ablaufmarke in der Leverkusener Leichtathletikhalle. Der 1,92 Meter große Springer mit den fast schulterlangen Haaren ist bereit. Sein Trainer Leszek Klima steht zehn Meter links neben der Anlage und hat eine Videokamera in seiner Hand. Danny Ecker, dreimaliger WM-Starter und zweimal bei Olympia dabei, läuft eine halb so lange Strecke an wie im Wettkampf und springt über das Gummiseil auf die grüne Matte. Der Stab fällt hinterher noch auf seinen Kopf, aber das macht ihm nichts. Leszek Klima schaut sich den Sprung gemeinsam mit seinem erfolgreichen Musterschüler auf dem kleinen schwarzen Röhrenfernseher an, der auf einem Kastenwagen steht.

Es ist nicht der beste Sprung des Tages, aber man merkt es, es ist wieder da bei Danny Ecker, dieses glückselige Gefühl beim Fliegen. „Ich bin überglücklich, wieder springen zu können", beschreibt er die Momente der Freude. Hüftprobleme und eine langwierige Reizung im Beugeransatz haben den Hallen-Europameister von 2007 länger als ein Jahr außer Gefecht gesetzt. Das Jahr 2007 war für den heute 33 Jährigen das bisher erfolgreichste. Hallen-Europameister wurde er im Frühjahr in Birmingham und bei der WM im Sommer in Osaka sprang er zur Bronzemedaille. Aber immer wieder wurde er zurückgeworfen. Gegenüber dem Spiegel sagte er einmal, dass er dem nächsten Danny Ecker weniger Verletzungen wünsche. Es ist ein frommer Wunsch für einen Springer, der wie kein Zweiter zwischen Weltklasse und Wartezimmer pendelt.

Das nächste Comeback

Besonders zeigte sich das 2001. Am 11. Februar sprang er mit 6,00 Metern deutschen Hallenrekord und trat damit in den elitären Klub der weltweit nur 17 Sechs Meter-Springer bei. Doch nur elf Tage später lag er wegen einer Fußverletzung schon auf dem Operationstisch. Zehn Jahre später steht er wieder einmal vor einem Comeback. Er kennt das Prozedere. „Ich werde erst einmal bei einem kleinen Meeting einsteigen, nach so einer langen Pause werde ich ohnehin nicht gleich für die großen Meetings eingeladen", erklärt er. Es ist die Erfahrung, die aus dem angeschlagenen Springer einen gefährlichen Gegner macht und dazu kommt der Spaß am Sport: „Stabhochsprung erfüllt mich einfach."

Auch Danny Eckers Trainingskollege Tobias Scherbarth kann man, was Verletzungen betrifft, nicht als Glückskind bezeichnen. Der Deutsche Vizemeister von 2007 brach sich kurz vor der Heim-WM 2009 den rechten Fuß. Ein Ermüdungsbruch wurde später diagnostiziert. Er kämpfte sich zurück, aber im Folgejahr bei der DLV-Gala in Wattenscheid knackte es wieder im Fuß. Dieses Mal war es der Linke und erneut das Ende seiner Träume. Mittlerweile ist Tobias Scherbarth zum zweiten Mal zurück und muss sich wieder alles neu erarbeiten. „Das ist momentan noch ein auf und ab. Ich springe zweimal pro Woche aus kürzeren Anläufen und wenn ich Schmerzen habe, muss ich halt etwas weglassen", erzählt der Student der Deutschen Sporthochschule in Köln. Neben seinem täglichen Training für seine Rückkehr schreibt der 25-Jährige noch an seiner Diplomarbeit über Golf. „Ich muss Wert auf Qualität statt Quantität legen", erklärt der gebürtige Leipziger sein momentanes Trainingsmotto, das sich wohl auch auf das Studium übertragen lässt. Er sei nur über seinen Ehrgeiz dahin gekommen, wo er einmal war, sagt der Leverkusener und so soll am Ende der Saison ein gutes Ergebnis stehen, mit dem auch er zufrieden ist.

Problemfall Schulter

Das wünscht sich auch der dritte Langzeitverletzte aus dem Leverkusener Stabhochsprunglager: Hendrik Gruber. Der 24-Jährige schickte sich im vergangenen Frühjahr an, in die deutsche Spitze vorzustoßen. Er steigerte seine Bestleistung auf 5,70 Meter und sprang damit die Norm für die Hallen-WM in Doha. Auch die Freiluftsaison begann zunächst vielversprechend. Er bestätigte beim Meeting im belgischen Heusden die 5,70 Meter aus dem Winter, aber im Juli verletzte er sich bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig an der linken Schulter. Nach drei Monaten schien es zunächst so, als ob die Verletzung nur ein ärgerlicher Zwischenfall war, aber im November bekam er plötzlich Probleme mit der rechten Schulter. Alles wieder vorbei.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 06.04.2011, 12:29 Uhr
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